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Die Feuerzangenbowle

Heinz Rühmann feiert fröhliche Urständ

Gymnasium bringt „Die Feuerzangenbowle" auf die Bühne

Feuerzangenbowle

Mit der „Feuerzangenbowle" haben sich der Grundkurs Dramatisches Gestalten und die Schulspielgruppe der Mittelstufe in diesem Schuljahr an ein zeitloses Meisterwerk der Unterhaltungsliteratur gewagt. Dabei verlangen der originelle Witz, die lebendigen Dialoge und die prägnant karikierten Schüler- und Lehrerpersönlichkeiten der Romanvorlage von Heinrich Spörl geradezu nach einer Umsetzung auf der Bühne, was vor allem die bekannte und beliebte Verfilmung des Werks mit Heinz Rühmann in der Rolle des späten Pennälers Pfeiffer bewies.

FeuerzangenbowleDie Nachwuchsschauspieler des KvC mussten nicht nur die größtenteils männliche Rollen durch weibliche Rollenträger ersetzen und die Textvorlage leicht abwandeln, sondern setzten sich auch intensiv mit der Bühnengestaltung auseinander. Neben der Hauptbühne entstanden vier „Nebenschauplätze", die für Authentizität und Abwechslung sowie für ein „Rundum-Bühnenerlebnis", so der Spielleiter StR Simon Schiller, sorgen sollten.

Auf einer dieser Nebenbühnen sitzt eine gesellige Runde hochrangiger Autoritäten (ausdrucksstark dargestellt von Kaspar Zeller, Selina Weber, Tina Heubelhuber und Michael Weber) bei einer Feuerzangenbowle, für deren Nachschub ein Butler sorgt, welcher durch StR Tobias Birchinger interpretiert wurde, der in seiner Funktion als Sicherheitsbeauftragter des Gymnasiums somit stets in der Nähe der „züngelnden" Bowle war. In der ersten dieser „Tischszenen" beschließt der erfolgreiche Schriftsteller Dr. Johannes Pfeiffer (mit enormem Einsatz und überragender Ausdrucksfähigkeit umgesetzt durch Simon Fröbus), entgangene Schulerlebnisse nachzuholen.

Was folgt, ist bekannt: Schriftstellerischer Ehrgeiz und Zigarren, mondäne Freundin (temperamentvoll dargestellt durch Ines Brechtken) und der geliebte Mercedes bleiben in seiner FeuerzangenbowleHeimatstadt Berlin zurück und als Oberprimaner Pfeiffer („mit drei „f"!") nimmt er sich ein möbliertes Zimmer bei einer mehr als mütterlichen Hausdame (stimmgewaltig inszeniert von Barbara Stöberl). Er geht ins provinzielle Gymnasium zu Babenberg und wird zusammen mit seinen Mitschülern (Franz Gruber, Charlotte Horsch, Anna Spielbauer, Lena Schmid, Barbara Hirschberger und Sophie Steger) zum Drahtzieher mehrerer auch heute noch nachvollziehbarer Schülerstreiche. Damit bringt er im Laufe der Zeit die Lehreroriginale (mit enormer schauspielerischer Leistung interpretiert durch Sebastian Treml und Christoph Eichinger) zum Verzweifeln.

Zum Schluss gewinnt er sogar Eva (charmant dargestellt durch Anita Hofbauer), die hinreißende Tochter des pflichtbewussten, stets durch seine Sekretärin (Elena Weigand) begleiteten Direktors Knauer  (in einer unverwechselbaren Interpretation durch Sebastian Enghofer) zur Ehefrau, wobei auch der kurze Schulbesuch des Oberschulrats (Valerie Grubwinkler) der sich anbahnenden Liebesbeziehung keinen Abbruch tut.

Die hervorragende schauspielerische Leistung aller Beteiligten sowie die Visionskraft und das Engagement von StR Simon Schiller, der die Leitung der beiden Theatergruppen erst in diesem Schuljahr übernommen hat, wurde von den zahlreichen Besuchern in der schuleigenen Aula mit langanhaltendem Applaus gewürdigt.

von Simon Schiller

Weitere Bilder von der Aufführung sehen Sie in unserem Fotoalbum

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 27. August 2011 22:06

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