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KvC-Schüler begeistern im Bayerischen Landtag - MundART WERTvoll

KvC-Schüler begeistern im Bayerischen Landtag

Große Kulisse bei der Abschlussveranstaltung von MundART WERTvoll

Der Auftritt der Schülergruppe aus Eggenfelden (links) und Oberviechtach mit dem „Gstanzl-Singen“Mit den beiden Abendveranstaltungen in Eggenfelden (30. Juni 2016) und Oberviechtach (07. Juli 2016) fand das groß angelegte Mundartprojekt zwischen dem Karl-von-Closen-Gymnasium Eggenfelden und dem Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach im vergangenen Schuljahr einen tollen Abschluss; die Darbietungen und Präsentationen der Schülerinnen und Schüler fanden allenthalben viel Beachtung.
Durchgeführt wurde dieses Mundartprojekt im Rahmen von MundART WERTvoll des von Ministerpräsident Horst Seehofer initiierten Wertebündnisses Bayern. Neben den beiden Gymnasien aus Eggenfelden und Oberviechtach haben in den vergangenen beiden Entwicklungsjahren von MundART WERTvoll Schulen an acht weiteren Standorten in ganz Bayern Projekte in diesem Rahmen durchgeführt, alle mit der Zielsetzung, bayerische Dialekte als Ausdruck von Lebensgefühl, Identität und Vielfalt im Bewusstsein zu verankern und ihre Beherrschung als Stärke auszuweisen.
Am Freitag, den 28. Oktober 2016 fand im Senatssaal des Bayerischen Landtags schließlich die Abschlusspräsentation aller an MundART WERTvoll beteiligten Schulen statt. Vor einer großen Kulisse von Schülern und Ehrengästen präsentierten die Vertreter der betreffenden Schulen ausgewählte Beiträge aus ihren Projekten. Als Repräsentant des Kultusministeriums war Staatssekretär Georg Eisenreich anwesend. Bei der damit einhergehenden Evaluation durch Prof. Dr. Klaus Wolf von der Universität Augsburg erhielt das Projekt zwischen Eggenfelden und Oberviechtach die beste Bewertung aller Teilnehmer.
Jonas Maier beim Vortrag seiner selbst verfassten Geschichte.Bereits am frühen Morgen musste die Schülergruppe des Closen-Gymnasiums nach München aufbrechen, da vor der Präsentation am Nachmittag noch die Generalprobe anstand. Diese war von einem großen Engagement und einer vorbildlichen Disziplin der insgesamt 138 mitwirkenden Schülerinnen und Schüler geprägt.
Der Beitrag der beiden kooperierenden Gymnasien aus Niederbayern und der Oberpfalz bestand zum einen aus einem „mundartlichen Gegeneinandner-Ansingen“ in Form von Gstanzln, wobei das eine oder andere typische Charakteristikum der beiden Schulen und Landstriche auf humorvolle Art und Weise zum Tragen kam bzw. auf die Schippe genommen wurde; zum anderen hatte Jonas Maier mit seiner im Deutschunterricht in Mundart selbst verfassten Geschichte die Ehre der letzten Präsentation des offiziellen Teils der Veranstaltung.
Die beiden Moderatorinnen Johanna Preisinger (links) und Lisa Limmer im Gespräch mit Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich über Wert und Bedeutung des Dialekts.Moderiert wurde die Abschlussveranstaltung von den beiden Oberstufenschülerinnen Lisa Limmer und Johanna Preisinger, die bereits bei der Abendveranstaltung in Eggenfelden auf erfrischend-souveräne Art und Weise durch das Programm führten und dabei die Verantwortlichen von MundART WERTvoll derart beeindruckten, dass sie auch für die Präsentation im Maximilianeum „verpflichtet“ wurden. Am Nachmittag zur offiziellen Aufführung stießen auch die beiden Schulleiter Markus Enghofer (Eggenfelden) und Ludwig Pfeiffer (Oberviechtach) dazu und hatten ihre Freude an dem gelungenen Auftritt ihrer Schüler.
Was von Prof. Wolf in seinem Gutachten vor allem gewürdigt wird, ist die Tatsache, dass das Projekt zwischen Eggenfelden und Oberviechtach als einziges „direkt und zentral Sprachgrenzen beziehungsweise dialektale Übergangsräume“ thematisiert. „Damit setzt das Doppelprojekt fachlich und methodisch Maßstäbe, denn die Übertragbarkeit auf vergleichbare Grenzräume in Bayern ist evident.“
Bei dem abschließenden Empfang im Steinernen Saal hatten die Schüler, Lehrer und Ehrengäste die Gelegenheit, sich in zwanglosem Rahmen über das Erlebte auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und weitere Pläne zu schmieden.

Schnappschuss vom abschließenden Stehempfang mit Vertretern der beiden Gymnasien und einem Ehrengast. Von links: Schulleiter Markus Enghofer, Dr. Ludwig Schießl, Lisa Limmer, Schulleiter Ludwig Pfeiffer, Prof. Dr. Ludwig Zehetner, Johannes Bäumel, Stefan Schießl, Korbinian Angerer und Johanna Preisinger.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 15. November 2016 15:25

Abschlusspräsentation: Mundartgrenzen - Grenzenlose Mundart

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Mundartgrenzen – Grenzenlose Mundart

Abschlusspräsentation des Mundartprojekts am Karl-von-Closen-Gymnasium

Das groß angelegte Mundartprojekt zwischen dem Karl-von-Closen-Gymnasium Eggenfelden und dem in der Oberpfalz gelegenen Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach befindet sich auf der Zielgeraden. Die Abschlusspräsentation mit der Vorstellung der Ergebnisse des seit Beginn des Schuljahres laufenden Kooperationsprojekts findet am Donnerstag, den 30. Juni 2016 in der Aula des Karl-von-Closen-Gymnasiums statt; Beginn der Veranstaltung ist um 19:00 Uhr. An die gesamte Bevölkerung ergeht herzliche Einladung.

Unter der Leitung von Lehrkräften beider Schulen wurden an den zwei Standorten mit verschiedenen Schülergruppen und in Zusammenarbeit mit externen Partnern eine Reihe von Maßnahmen durchgeführt und Beiträge in den Bereichen Dialektgeographie, Lautung und Wortschatz erarbeitet. Zu den externen Partnern zählten namhafte Dialektologen wie etwa der aus dem Fernsehen bekannte Sprachwissenschaftler Prof. Dr. Anthony Rowley (Rubrik „Host mi?“ des BR), der zusammen mit einzelnen Schülern der Eggenfeldener Mundart-AG den gesammelten Dialektwortschatz gewohnt gestenreich besprach.

Der Titel des Projekts, das im Rahmen von „MundART WERTvoll“ des von Ministerpräsident Horst Seehofer im Jahr 2010 initiierten Wertebündnisses Bayern angesiedelt ist, lautet: „Mundartgrenzen – Grenzenlose Mundart“. Sein Ziel bestand darin, die Merkmale des Mittelbairischen (Karl-von-Closen-Gymnasium Eggenfelden) und des Nordbairischen (Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach) sowie ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufzuzeigen. Die Abschlusspräsentation sieht ein facettenreiches und unterhaltsames Programm mit szenischen, digitalen, filmischen, literarischen und musikalischen Beiträgen vor. Ein besonderes Highlight ist schließlich der Auftritt von Prof. Dr. Ludwig Zehetner und Eva Sixt vom Turmtheater Regensburg mit Sequenzen aus dem Stück „Mei Fähr Lady“.


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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 29. Juni 2016 09:42

Flüchtlingen helfen - Pate werden!

Wir, die Schüler des Projekt-Seminars Katholische Religion, haben uns zur Aufgabe gemacht, unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in Eggenfelden zu helfen. Deshalb besuchten wir zusammen mit unserer leitenden Lehrerin, Frau Kögler, zwei städtische Flüchtlingsheime für Minderjährige.

Das P-Seminar Religion mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 19. Juni 2016 12:06

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Mundartforschung mit Prof. Rowley

KvC-Schüler zu Gast bei dem renommierten Mundartexperten

„Haigaing“, „Dschãmsterer“, „Gsoad“ oder „zwerchackerbief“ – hierbei handelt es sich um Dialektwörter, die in der Standardsprache keine unmittelbare Entsprechung haben und deshalb zu ihrer „Übersetzung“ der Erklärung bedürfen. Möchte man nicht nur die genaue Bedeutung solcher Dialektwörter in Erfahrung bringen, sondern auch ihre sprachliche Entwicklung nachvollziehen, dann ist in der Regel auch die ältere Generation überfragt und es ist notwendig, einen Experten zu konsultieren. Einer der wohl renommiertesten auf diesem Gebiet ist Prof. Dr. Anthony Rowley, der die in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften beheimatete Kommission für Mundartforschung leitet und für die Herausgabe des Bayerischen Wörterbuches verantwortlich zeichnet. Eine kleine Gruppe von Schülern des Karl-von-Closen-Gymnasiums hatte vor kurzem die Möglichkeit, ihn in seinem Büro zu besuchen, um mit ihm über die Ergebnisse ihrer Forschungen zum Dialektwortschatz im Raum Eggenfelden zu sprechen.

Prof. Rowley

Diese Forschungen sind ein wesentlicher Bestandteil des Projekts „Mundartgrenzen – grenzenlose Mundart“, das in diesem Schuljahr in Kooperation mit dem Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach (Oberpfalz, Landkreis Schwandorf) im Rahmen von „MundART WERTvoll“ des Wertebündnisses Bayern durchgeführt wird. Den „Startschuss“ für die Forschungen bildete der „Tag des Dialekts“, bei dem die Schüler aus Oberviechtach und Eggenfelden im März von ausgewiesenen Dialektologen wichtige Informationen zu Anliegen und Verfahren von Wortschatzerhebungen erhielten. In den darauffolgenden Wochen sammelten die Schüler der Mundart-AG eine Vielzahl typischer Dialektwörter, ordneten sie verschiedenen Lebensbereichen zu und stellten sich ausgewählte Bezeichnungen gegenseitig vor. Ein Vergleich mit dem Oberviechtacher Wortschatz machte deutlich, dass sowohl Wörter mit überregionaler Bekanntheit („Wampm“) als auch lokale Besonderheiten („Drebettl“) recherchiert wurden. Um dieses Sprachphänomen besser verstehen und einordnen zu können, aber auch um sich einige Ausdrücke genauer erklären zu lassen, reiste eine Schülergruppe aus Eggenfelden in Begleitung der Lehrkräfte Bernhard Maier und Stefan Schießl schließlich nach München zu Prof. Rowley.

Schülerinnen im Gespräch mit Prof. Rowley vor jener Kulisse, die auch bei den Fernsehaufnahmen für die Rubrik „Host mi?“ des Bayerischen Fernsehens den Rahmen bildet

Mit ihm zusammen machten sie Videoaufnahmen, die als ein Programmpunkt bei der Abschlussveranstaltung des Projekts am 30. Juni in der Aula des Gymnasiums allen Interessierten gezeigt werden. Anders als für die Schüler war dies für Prof. Rowley keine neue Situation, ist er doch täglich in der Sendung „Wir in Bayern“ des Bayerischen Fernsehens als Experte in der Rubrik „Host mi?“ zu sehen. Wortgewandt und gestenreich löst er vor den unzähligen Schubläden der Regale seines Büros, die allesamt mit Zetteln aus Wortschatzerhebungen gefüllt sind, das im Rahmen dieser Rubrik stattfindende bayerische Wörter-Raten auf. Diese Kulisse diente auch bei den Aufnahmen der KvC-Schüler als Schauplatz der Wortschatzerklärungen.

Beeindruckt waren die Schüler nicht nur vom Wissen Prof. Rowleys, sondern auch von seiner Biographie. Der gebürtige Brite kam in den 70er Jahren im Rahmen seines in Großbritannien begonnenen Germanistik-Studiums nach Deutschland und wurde zunächst durch die tägliche Kommunikation mit seinen Oberpfälzer Studienkollegen allmählich mit dem bairischen Dialekt vertraut. Seit 1988 ist er Leiter der Redaktion des auf zehn Bände veranschlagten Bayerischen Wörterbuchs, ein Mammutprojekt mit dem Ziel, bis zum Jahr 2065 den Wortschatz der bairischen Dialekte in Bayern in ihrer ganzen Vielfalt zu dokumentieren.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 09. Juni 2016 16:43

„Mundartgrenzen – grenzenlose Mundart“

Kooperationsprojekt zwischen dem Karl-von-Closen-Gymnasium Eggenfelden und dem Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach im Rahmen von „MundART WERTvoll"

Demokratie, Teamgeist, Verantwortung – welche Werte zählen? Junge Menschen über Wertefragen zum Nachdenken anregen, mit ihnen diskutieren und sie zum Handeln ermuntern – das will das im März 2010 auf Initiative von Ministerpräsident Horst Seehofer gegründete „Wertebündnis Bayern“. Hierzu organisiert es verschiedene Projekte, etwa in den Bereichen Mundart, Demokratiebildung, Medienkompetenz und interkulturelle Kommunikation.

Mit Unterstützung der beiden Dialektologen Dr. Ludwig Schießl M.A. und Alois Dickl-berger M.A. erarbeiten Schüler aus Oberviechtach und Eggenfelden eine PowerPoint-Präsentation zu Dialektgrenzen im Einzugsgebiet der beiden Schulen.

Unter dem Titel „Mundartgrenzen – grenzenlose Mundart“ beteiligt sich das Karl-von-Closen-Gymnasium in diesem Schuljahr mit einem facettenreichen Projekt am Wertebündnis Bayern bzw. an dem als „MundART WERTvoll“ bezeichneten Teilbereich. Dieser hat es sich zum Ziel gesetzt, die durch den Dialekt zum Ausdruck gebrachte Verbundenheit von Kindern und Jugendlichen mit ihrer Heimat aufzugreifen und zu fördern. Die Beherrschung und der Einsatz von Dialekten im situativen Sprachgebrauch soll als Stärke und Bereicherung für den Mundartsprecher erkannt und gepflegt werden.

Unter der Leitung von StDin Kornelia Dannenböck studiert die Dialektgruppe „Darstel-lung“ den Eröffnungssketch für die Abschlusspräsentation ein.

Wie es der Titel „Mundartgrenzen – grenzenlose Mundart“ zum Ausdruck bringt, soll bei dem am Karl-von-Closen-Gymnasium durchgeführten Projekt der ausgeprägten Vielfalt an Mundartgebieten, durch die sich die sprachliche Situation des Freistaates Bayern auszeichnet, nachgespürt werden. Zu diesem Zweck wurde das Vorhaben als Kooperationsprojekt organisiert, bei dem die Eggenfeldener Schüler und Lehrer eng mit Gleichgesinnten des in der nördlichen Oberpfalz gelegenen Ortenburg-Gymnasiums Oberviechtach zusammenarbeiten. Die gewonnenen Ergebnisse werden durch verschiedene Präsentationsformen vielgestaltig veranschaulicht und im Rahmen von zwei Abendveranstaltungen in Eggenfelden (Juni 2016) und Oberviechtach (Juli 2016) allen Interessierten dargeboten.Dr. Ludwig Schießl M.A., Dialektologe und Lehrer am Gymnasium in Oberviechtach, führt die Schüler der Eggenfeldener Mundart-AG in die Themen Dialektwortschatz, Hausnamen und Ortsneckereien ein.

Mit dem „Tag des Dialekts“ trat das Projekt in der vergangenen Woche schließlich in die „heiße Phase“. Eine Gruppe von Schülern und Lehrern des Oberviechtacher Gymnasiums machte sich auf den Weg nach Eggenfelden, um in Zusammenarbeit mit den Beteiligten des KvC die Abschlusspräsentationen zu planen und vorzubereiten. In einführenden Sitzungen und mehreren Workshops wurden die verschiedenen Teilbereiche des Gesamtprojekts sowohl inhaltlich als auch organisatorisch erörtert und auf den Weg gebracht. Mit als externer Partner von der Partie war Alois Dicklberger M.A., ein Mitarbeiter am Sprachatlas von Niederbayern an der Universität Passau.

Dr. Ludwig Schießl M.A., Dialektologe und Lehrer am Gymnasium in Oberviechtach, führt die Schüler der Eggenfeldener Mundart-AG in die Themen Dialektwortschatz, Hausnamen und Ortsneckereien ein.

Bei den einzelnen Teilbereichen handelt es sich um einen einführenden Sketch, eine „Deutschstunde“ mit einer PowerPoint-Präsentation zur Dialektgeographie, eine Mundart-Lesung, einen Vergleich zwischen dem typischen Dialektwortschatz (einschließlich Hausnamen und Ortsneckereien) des Nordbairischen und des Mittelbairischen in den beiden Schulregionen, verbunden mit Filmaufnahmen von Dialektsprechern sowie von Wortschatzerklärungen durch Prof. Dr. Anthony Rowley (Kommission für Bayerische Mundartforschung) nach dem Muster von „Host mi?“ des Bayerischen Rundfunks. Abgerundet wird das Programm bei den Abendveranstaltungen durch musikalische Beiträge, in denen sich ebenfalls die dialektale Vielfalt Bayerns widerspiegelt. Für alle geplanten Vorhaben wurden mittlerweile Schülergruppen gebildet, die in den nächsten Wochen die sie betreffenden vorbereitenden Aufgaben durchführen bzw. weiterführen werden.

Stefan Schießl

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 06. März 2016 16:22

Karl-von-Closen-Gymnasium zum zweiten Mal mit dem Zertifikat „Umweltschule in Europa - Internationale Agenda 21-Schule“ ausgezeichnet

„Umweltschule in Europa - Internationale Agenda 21-Schule" ist eine Auszeichnung, um die sich bayerische Schulen alljährlich bewerben können. Sie müssen dazu innerhalb eines Schuljahres zwei Themenfelder aus den Bereichen Umwelt und Nachhaltigkeit bearbeiten, dokumentieren und einer Fachjury vorlegen.

Das Karl-von-Closen-Gymnasium wird erneut mit dem Zertifikat „Umweltschule in Europa - Internationale Agenda 21-Schule“ausgezeichnet. (v.l. Ministerialrat Dr. Goppel, StR Simon Schiller, Franziska Fumy und StD Heinz Hemberger)

Die Schulen nutzen die Auszeichnung als Impuls für ihre umweltbewusste und nachhaltige Schulentwicklung. An dem Wettbewerb nehmen alle Schularten (auch Berufs- und Privatschulen) teil.

Beim diesjährigen Schulwettbewerb „Umweltschule in Europa / Internationale Agenda 21 Schule 2013/2014 konnte der Freistaat Bayern mit 234 ausgezeichneten Schulen zum siebten Mal in Folge einen neuen Teilnehmerrekord verzeichnen.

Bereits zum zweiten Mal hat sich das Karl-von-Closen-Gymnasium mit seinem in den 8. Klassen durchgeführten K.i.d.Z – Projekt, einem Kooperationsprojekt mit der Universität Innsbruck unter der Federführung des stellvertretenden Schulleiters StD Heinz Hemberger und seinem Co-Koordinator StR Simon Schiller nun erfolgreich beworben und durfte am Freitag, den 14. November 2014 im Rahmen eines feierlichen Festaktes das Zertifikat aus den Händen von Herrn Ministerialrat Dr. Goppel (in Vertretung für Frau Umweltministerin Scharf) in Empfang nehmen. Besonders erfreulich war dabei auch, dass eine Teilnehmerin aus dem aktuellen P-Seminar der Q12 (Franziska Fumy), welche sich zusammen mit acht anderen SeminarteilnehmerInnen der begleitenden Betreuung des K.i.d.Z-Projektes widmete, die Zeit fand, ihre beiden Lehrer zu begleiten, um unsere Schule somit am Gymnasium Neutraubling zu vertreten.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 20. November 2014 13:44

Fleißige Roboter am Gymnasium Eggenfelden

Auch in diesem Schuljahr konnte am Gymnasium Eggenfelden wieder ein Kurs „Technik entdecken und erleben" für die 5. bis 8. Jahrgangsstufen eingerichtet werden. Der Erfolg des letzten Jahres war wohl mit dafür verantwortlich, dass sich in diesem Jahr sogar 24 Schülerinnen und Schüler für den Kurs begeistern ließen.

Die stolzen Teilnehmer am Kurs "TEE" mit Betreuungslehrerin Andrea Renner, Simon Schlag, Hannes Rambold - Vorstand der MobiMedia AG in Pfarrkirchen - und Schulleiter Markus Enghofer

Seit Schuljahresbeginn tüfteln die jungen Forscher einmal wöchentlich in Teams an der Aufgabe, wie man einen Lego-Mindstorms-Roboter dazu bringt, das zu tun, was man will. Vom einfachen „bleibe vor einem Hindernis stehen und fahre rückwärts" über das Erkennen der Unterschiede zwischen verschiedenfarbigen Flaschen bis hin zum klassischen „Linienfolger", der einen vorgegebenen Parcours meistern muss, steigern die Jugendlichen ihr Wissen beim Programmieren. Die Lego-Kästen werden wieder vom Verein Technik für Kinder e.V. zur Verfügung gestellt. Die Eggenfeldener Schülergruppe stellt einen Teil des Netzwerks „JECC" dar, wo Jugendliche aus ganz Bayern  an Elektronik und Computer herangeführt werden sollen – aber nicht auf dem passiv-konsumierenden Weg, sondern auf dem aktiv- gestaltenden.

Unterstützt wird Betreuungslehrerin Andrea  Renner dabei mit Rat und Tat  von Simon Schlag, einem gelernten Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung. Sein Chef Hannes Rambold, Vorstand der MobiMedia AG in Pfarrkirchen, fördert das Projekt maßgeblich, indem er jede Woche seinen Mitarbeiter für die Arbeit mit den Schülern freistellt. In seinem Unternehmen, das mit 30 Mitarbeitern Vertriebssoftware für die führenden europäischen Bekleidungshersteller erstellt, legt er größten Wert auf  kreative Köpfe mit Interesse für Teamarbeit und Liebe zum Detail. In Kursen wie diesem sieht er die optimale Nachwuchsförderung, die Jugendlichen werden spielerisch an Technologien herangeführt, ihr Interesse für naturwissenschaftliche Berufe wird frühzeitig geweckt und Talente werden typgerecht gefördert.

Für Schulleiter Markus Enghofer stellt das Projekt einen wichtigen Baustein zur Stärkung des MINT- Bereichs am Karl-von-Closen-Gymnasium dar. Wenn man bei den jüngsten Schüler anfängt, die Begeisterung für Technik zu wecken, ist das die beste Motivation für die gesamte Schulzeit und darüber hinaus. Er sieht, dass gerade Schüler, die praktisch begabt sind, gerne im Team schwierige Aufgaben knacken und viel Kreativität mitbringen, in diesem Kurs besonders nachhaltig Erfolgserlebnisse verzeichnen können.

Neben den ersten Schritten im Programmieren werden die Schülerinnen und Schüler auch in diesem Jahr wieder ihr handwerkliches Geschick beim Löten von kleinen Schaltungen und beim Fräsen eines Metallstücks beweisen können.

Andrea Renner

Zuletzt aktualisiert am Montag, 06. Oktober 2014 21:59

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Ultimate Browsers SupportKarl-von-Closen-Gymnasium
Gerner Allee 1
84307 Eggenfelden
Tel.: (08721) 126200
Fax: (08721) 126228

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Anfahrt zum KvCEggenfelden ist über die B388 von Vilsbiburg bzw. Pfarrkirchen leicht zu erreichen.

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